Direkt zum Hauptbereich

„Frühstück für alle“: ein schönes Beisammensein am letzten Standort der Wanderausstellung

Marburg. 

Am 14. August 2022 fand im Rahmen der Wanderausstellung „Elisabeth-hat-kein-Bett“ das „Frühstück für alle“ am lutherischen Pfarrhof statt. Wie zuvor am Erwin-Piscator-Haus und am Platz der weißen Rose sollte das Frühstück die Marburger Bevölkerung und obdach- sowie wohnungslose Menschen an einen Tisch zu bringen. Der gemeinsame Austausch wurde von Ansprechpartnern der Diakonie Marburg-Biedenkopf, insbesondere von Mitarbeiter*innen der Tagesaufenthaltsstelle, und ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützt. Das Frühstück beinhaltete neben Backwaren, Kaffee und Tee auch ein Mittagessen. 

Zusätzlich erhielt die Wanderausstellung speziell für diesen Tag eine Spende vom Pfarrhaus in Form von Wasser und Apfelschorle. Zudem wurden Tische und Bänke zur Verfügung gestellt. 

Einige Besucher stammten aus der hiesigen Kirchengemeinde und nahmen mit Interesse an der Veranstaltung teil.


Lisa Schneider und Jessica Mey, 05.07.2022


Kommentare

Beliebte Posts

Abschlussveranstaltung des Ausstellungsprojekts am lutherischen Pfarrhof / Marburg zum Tag der Obdachlosen: 11. Sept. 2022

Am 11. September fand die Abschlussveranstaltung der Wanderausstellung „Elisabeth hat (k)ein Bett“ am Lutherischen Pfarrhof statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem letzten auf Spenden basierenden Kuchenbuffet, Getränken Mittagessen.  Der Gottesdienst war dem Tag dem Thema Obdachlosigkeit gewidmet und fand im Freien statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Predigt von Diakoniepfarrer und Leiter des Diakonischen Werkes Sven Kepper, die sich an Gedanken des 2007 verstorbenen evangelischen Theologen Uwe Seidel orientierte.  Anschließend hielt Jens Schneider, Mitarbeiter der Tagesaufenthaltsstelle in der Gisselberger Straße Marburg, einen Vortrag zum Container-Projekt, zur Wanderausstellung 'Elisabeth-hat-kein-Bett' sowie zur Bedeutung des Tages für das Thema Obdachlosigkeit. Frau Lux und Frau Weiß von der Hochschule Luzern stellten mit ihrem Vortrag über „Akzeptanz von Kleinwohnformen“ den Mittelpunkt der Veranstaltung dar.  An der anschließenden Diskussion waren auf...

Sich erinnern und neue Antworten finden | Obdachlosigkeit in Marburg - Perspektiven für Menschen ohne Wohnung

Auch wenn Obdachlosigkeit in Marburg nicht so auffällig ist wie etwa in Großstädten, kennen wir wohnungslose Menschen aus dem Marburger Straßenbild. Menschen, die vorübergehend in Marburg Station machen, aber auch Menschen, die sich dauerhaft in der Stadt aufhalten, ohne feste Bleibe. Und dann gibt es noch die Glücklicheren in dieser Gruppe, die zumindest ein Dach über dem Kopf haben, eingewiesen in die städtischen Obdachlosenwohnungen, zumeist im Marburger Stadtteil Waldtal. Menschen ohne Rechte als Mieter, oft zu zweit mit einer ihnen fremden Person in einer Wohnung untergebracht und lange Zeit auch ohne Perspektive, diesen Status zu überwinden.  Das städtische Wohnungsangebot für Obdachlose hat eine Geschichte. Bis in die 70-er Jahre, bis zum Bau der Stadtautobahn, war die Barackensiedlung am Krekel der Ort für obdachlose Familien. Leben in beengten Wohnverhältnissen, unter hygienischen Zumutungen, vom städtischen Umfeld stigmatisiert, mit Schuldzuschreibungen konfrontiert, kaum...

Kleinwohnformen - Wohn- und Lebensraum mit Potenzial?

Im Rahmen der Veranstaltung am 11.09.2022, dem Tag der Wohnungslosen, präsentierten die beiden Leiterinnen des Projektes „Kleinwohnformen - Wohn- und Lebensraum mit Potenzial?“ der Hochschule Luzern , Selina Lutz und Dr. Stephanie Weiss die Ergebnisse der Befragung Marburger Bürgerinnen und Bürger, die von Obdach- oder Wohnungslosigkeit betroffenen sind. Die Präsentation stellt als Thema die Motive und Einschätzungen zu Kleinwohnformen der Befragten vor. Hier sehen Sie die Präsentation. © Hochschule   Luzern 2022 Technik & Architektur   Institut für Architektur (IAR) Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP)