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Elisabeth hat (k)ein Bett | Hochschule Luzern

Welche Wohnbedürfnisse haben obdachlose Menschen? Wie können Forschungserkenntnisse zu Kleinwohnformen für Betroffene und Entscheidungsträger/innen in der Politik und im Wohnungsbau anwendbar gemacht werden? Am Tag der Wohnungslosen präsentierten zwei Forscherinnen der Hochschule Luzern interessante Umfrageergebnisse aus Sicht der Betroffenen. Am Tag der Wohnungslosen, am 11. September 2022, stellten die Wissenschaftlerinnen  Selina Lutz  und  Stephanie Weiss  in der deutschen Stadt Marburg die Ergebnisse einer Befragung von wohnungslosen Menschen  zu ihrer Wohnsituation und ihren Wohnbedürfnissen vor. Im Rahmen des von der Innosuisse (Schweizerische Agentur für Innovationsförderung) und dem ITC (Interdisziplinärer Themencluster der Hochschule Luzern) geförderten interdisziplinären Projekts  Kleinwohnformen: Wohn- und Lebensräume mit Potenzial?  fand eine Kooperation mit der Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf in Mittelhessen...

Kleinwohnformen - Wohn- und Lebensraum mit Potenzial?

Im Rahmen der Veranstaltung am 11.09.2022, dem Tag der Wohnungslosen, präsentierten die beiden Leiterinnen des Projektes „Kleinwohnformen - Wohn- und Lebensraum mit Potenzial?“ der Hochschule Luzern , Selina Lutz und Dr. Stephanie Weiss die Ergebnisse der Befragung Marburger Bürgerinnen und Bürger, die von Obdach- oder Wohnungslosigkeit betroffenen sind. Die Präsentation stellt als Thema die Motive und Einschätzungen zu Kleinwohnformen der Befragten vor. Hier sehen Sie die Präsentation. © Hochschule   Luzern 2022 Technik & Architektur   Institut für Architektur (IAR) Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP)

Kleinwohnformen als Lösung für wohnungslose Menschen | Aktionen auf dem Lutherischen Kirchhof zum Tag der Wohnungslosen

Wie würden wohnungslose Menschen gerne leben? Das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf nutzte den Tag der Wohnungslosen um die Aufmerksamkeit auf Menschen ohne Obdach oder in schwierigen Wohnverhältnissen zu lenken. Ziel dabei war nicht nur, ein breites Bewusstsein für dieses Thema in der Bevölkerung zu schaffen, sondern auch, Lösungsansätze vorzustellen und eine Diskussion zu ermöglichen. Den Auftakt zu den Aktionen auf dem Lutherischen Kirchhof in Marburg bildete ein Freiluftgottesdienst, den Pfarrer Ulrich Biskamp und Diakoniepfarrer Sven Kepper gemeinsam gestalteten. Wie sehr das Verhalten gegenüber Mitmenschen auch von dessen Äußeren bestimmt wird, verdeutlichte eine Anekdote über einen Pfarrer, der sich in seiner neuen Gemeinde zunächst als Obdachloser ausgegeben hatte. Ergebnisse der Umfrage über Kleinwohnformen  Im Anschluss daran stellten Selina Lutz und Dr. Stephanie Weiss von der Hochschule Luzern die Ergebnisse zu ihrer Umfrage „Kleinwohnformen – Wohn- und Lebensraum mit...

Wohncontainer für obdachlose in Marburg | Hit Radio FFH

Seit Ende Juni steht auf dem Lutherischen Kirchhof ein Wohncontainer mit vielen Informationen rund um die Wohnsitzlosigkeit. Am Sonntag, 11. September ist „Tag der Wohnungslosen“. Die Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf informiert an diesem Tag rund um den Ausstellungscontainer mit der Aktion „ Elisabeth hat kein Bett " ab 11 Uhr über das Leben von obdach- und wohnungslosen Menschen in Marburg. Die Veranstaltung möchte in feierlicher Atmosphäre die Menschen würdigen, die auf der Straße leben. Um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst. Speisen und Getränke werden an diesem Tag für alle kostenlos serviert. Den musikalischen Rahmen setzt die Marburger Formation Jazz Art Connection. Kreuz & Quer am 11. September - Tag des Offenen Denkmals – FFH.de   Mittschnitt Radiobeitrag zum Container von FFH © Radio / Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG  2022

Schüler*innen informieren sich über Obdachlosigkeit

Marburg. Im Rahmen des Projektes „Elisabeth hat (k)ein Bett“ finden am Container der Wanderausstellung Gesprächsangebote für Schulklassen, Kindergärten und kirchliche Gruppen statt.  So auch am 11.07.2022. An dem Montag nahmen zwei Klassen der Jahrgangsstufe 8 der Gesamtschule Ebsdorfergrund an einer Gesprächsrunde teil. Zunächst stellte der Referent sich und Zielsetzung und Entstehung der Wanderausstellung am lutherischen Pfarrhof vor. Nach eingehender Sichtung der Infotafeln am Container, fand ein Austausch statt. Im Vorfeld hatten sich die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Lehrer*innen einen Fragenkatalog erstellt, welcher als Grundlage für die Gesprächsrunde fungierte. Jede*r Schüler*in stellte eine Frage.  Zum Beispiel interessierte sich eine Schülerin für die Zahl obdachloser Menschen in Marburg. Der Referent definierte daraufhin den Unterschied zwischen Obdach - und Wohnungslosigkeit, bei denen es jeweils unterschiedliche Zahlen gibt. Die genaue Zählung wird a...

Vorstellung der Initiative Housing First Gießen

Marburg. Am 05.07.2022 stellte sich am lutherischen Pfarrhaus die „Aufsuchende Straßensozialarbeit und das ZuHAuSE - Projekt II“ (EHAP = Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen) aus Gießen einem kleinen, aber interessierten Kreis an Menschen vornehmlich aus der Sozialarbeit vor. Zuständig für die aus beiden Projekten hervorgegangene Initiative „Housing First“ sind unter anderem die Diplompädagogin Sarah von Trott und der Sozialarbeiter Konstantin Potthoff. Beide erklärten zunächst das Konzept hinter EHAP und den Wohnangeboten: Vertrauen aufbauen, individuelle Hilfsangebote und Reintegration in die Gesellschaft. Im Fokus dieser Arbeit steht vor allem die enge Kooperation mit der Stadt Gießen, dem Landkreis und der Wohnbau Gießen GmbH. Zudem bestünde bei „Housing First“ das Grundrecht auf Wohnen, wobei Klient*innen keinen Nachweis über eine Wohnfähigkeit nachweisen müssen. Die Wohnung dient demnach als Schutzraum und sorgt für das nötige Sicherhei...

Eine Parkbank ist kein Himmelbett - 'Straße' ist keine sichere Adresse

Marburg. Mit diesen Slogans der Stadt Marburg fand am Dienstag, den 14. Juni 2022 am Container der Wanderausstellung „Elisabeth hat (k)ein Bett“ eine Infoveranstaltung zum Stand der Umstrukturierung zur städtischen Unterbringung von Wohnungs- und Obdachlosen statt. Eine Mitarbeiterin der Stadt Marburg und einer Mitarbeiterin der GeWoBau stellten die aktuellen Projekte der Stadt Marburg vor. Zum einen das „Probewohnen“ mit pädagogischer Unterstützung und das Haus für obdachlose Frauen, Paare und Familien, welches im Jahr 2023 umgesetzt werden soll. Das dritte Angebot beinhaltet die Planung eines so genannten VinziDorfes in Marburg für obdachlose Männer.  Verantwortlich für die Planung ist die AG „Wohnungslosenhilfe“ & städtische Sozialplanung. Mit Unterstützung der Philipps Universität Marburg und anderer Einrichtungen und Organisationen und den Initiatoren der VinziDörfer in Graz und Wien, beabsichtigt die AG das VinziDorf in Marburg auf Grundlage eines vorangegangenen...

Jeder Mensch braucht eine Wohnung - Infoveranstaltung am Ausstellungscontainer vor dem Erwin - Piscator - Haus

Marburg. Mit diesen beiden Slogans geht das Projekt „Elisabeth hat (k)ein Bett“ in die zweite Runde. Am Abend wurden die Angebote der Wohnungsnotfallhilfen des Diakonischen Werkes MarburgBiedenkopf einem Kreis interessierter Marburger*innen sowie Fachpersonal vorgestellt. Neben der Hephata war außerdem Frau Friedrichs - Karimi von der GeWoBau Marburg anwesend. Thematisch drehten sich, die vor Ort entstandenen Fachgespräche, um das stationäre sowie betreute Wohnen in Marburg, etwaige Hilfsangebote der Stadt und die Vermeidung von Wohnraumkündigung. Durch die anwesenden Fachkräfte kam das einstimmige Resultat zu Stande, dass es den einzelnen Einrichtungen an nötiger Vernetzung fehlt. Trennung. Jobverlust. Psychische Probleme. Die Hephata in Marburg bietet neben einem Dach über den Kopf auch einen Weg zurück in den Alltag. Denn Wohnungslosigkeit kann jede*n treffen. Unabhängig von Alter, Herkunft und sozialen Status. Perspektiven entwickeln, Unterstützung sowie Beratung. Das si...

Einblicke in die Lebenswelten obdachloser Menschen - Schutzcontainer als Wanderausstellung im Marburger Jubiläumsjahr

„Elisabeth hat kein Bett“ – unter diesem Slogan möchte die Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf im Jahr des Stadtjubiläums  Einblicke in die Lebenswelten obdach- und wohnungsloser Menschen gewähren. Kernstück dabei ist ein Schutzcontainer, der als Wanderausstellung gestaltet wurde und an verschiedenen Stellplätzen in Marburg zu sehen ist: Mit einem Einblick in die karge Ausstattung dieser Notbehausung, mit Texten und Bildern zur Situation obdach- und wohnungsloser Menschen in Marburg und mit Interviews Betroffener. Die Ausstellung kann ab dem 17. Mai vor dem Erwin-Piscator-Haus besucht werden.  Der Ausstellungscontainer ist baugleich mit den beiden abschließ- und heizbaren Schutzcontainern, die der evangelische Wohlfahrtsverband nun im zweiten Winter für obdachlose Menschen zur Verfügung stellt. Darin können Betroffene sich aufhalten und übernachten und sich so von dem kräftezehrenden Leben auf der Straße erholen.  Bis heute bedeutet Obdachlosi...
Zur Ausstellung im Schutzcontainer, wie er Betroffenen als Notbehelf zur Verfügung gestellt wird, lädt die Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf ein. Sie gibt zum Stadtjubiläum Einblicke in die Lebenswelten wohnungs- und obdachloser Menschen in Marburg und lässt Betroffene zu Wort kommen. Eine Dauerausstellung findet rund um die Uhr in einem Schutzcontainer statt, welcher Obdachlosen und Wohnungslosen Schutz gegen Witterungsverhältnisse und ansteckende Krankheiten bietet. Der Container kann rund um die Uhr durch ein Fenster besichtigt werden, außen werden Texte über Lebensgeschichten sowie ein Monitor mit weiteren Informationen angebracht. Der Container wechselt im Jubiläumsjahr immer wieder den Standort. Das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf bietet außerdem eine Fachberatung Wohnen (öffentliche Beratungsgespräche) am 11.05. und 24.05. Aktuelle Hinweise zum Projekt und geplanten Tagesveranstaltungen gibt es auf der Homepage sowie auf Instagram . Land Rheinlan...

Bewegende Lebensgeschichten Betroffener

Marburg. Mit der Eröffnungsveranstaltung des Projekts „Elisabeth hat (k)ein Bett - Einblicke in die Lebenswelten obdachloser Menschen“ macht das Team bestehend aus Freiwilligen sowie Mitarbeiter*innen der Tagesaufenthaltsstätte (TAS) und der Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werks Marburg - Biedenkopf auf die prekäre Situation obdachloser und wohnungsloser Menschen in Marburg aufmerksam.  Der Auftakt des Projekts begann vergangenen Sonntag (10.04.22) am Platz der Weißen Rose mit einer Rede des Marburger Oberbürgermeisters Dr. Thomas Spies in Begleitung der Bürgermeisterin Marburgs Nadine Bernshausen und dem Leiter der GeWoBau Jürgen Rausch. Ziel der Veranstaltung war es die Thematik rund um das Thema Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit näher in das Blickfeld der Marburger Bevölkerung zu bringen. Hierfür stellte das Team von Elisabeth hat (k)ein Bett zur Anschauung einen Übernachtungscontainer samt Inneneinrichtung und mehrerer Informationen visuell am Platz der Weißen Rose zu...